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Soft Horse Riding - Die sanfte Art des Reitens

Aktuelles ( Stand: 12.01.2012 )

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Themen im Überblick:

Ein schönes 2012

1.Wir wünschen Euch ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2012 - Das Jahr des Drachens.

Unser Motto: Die Würde des Pferdes ist unantastbar!

In letzter Zeit ist mir in verschiedenen Reithallen etwas aufgefallen. Ich meine diese eine Vehemenz, mit der die verschiedensten Leute ihre “ eigene Schiene reiten „. Sie schauen nicht nach links oder rechts, und auch nicht nach vorn. Mit einer gewissen Überheblichkeit und Selbstüberschätzung reiten sie ihr Pferd in der Hoffnung der “ Feind “ schaut zu und bewundert sie. Glauben, dass was sie tun, sei absolut richtig und nachahmenswert. Sie fühlen sich toll dabei. So sieht man Englisch Reiter, Western Reiter und andere. Neulich sah ich eine Dame mit ständig hohen Zügeln, den Pferdehals und Kopf in eine Form gepresst, die dem Pferd kaum mehr Raum für eine ehrliche Aufrichtung ließ. Solche Aufrichtungs-Immitationen sieht man leider sehr häufig. Auf meine Frage, ob sie nach P.Karl reitet, war ihre Antwort… „Ja ich versuche es“.  Man sah, es stimmte. Und ehrlich gesagt, ich kenne die ganzen Diskussionen zwischen ihm ( Karl ) und der FN usw. Was ist gut oder schlecht, was führt wohin und wozu und warum ist das so und das andere sollte aber ausgerechnetso sein. Das ist mir alles zu banal. Es ist nur eine miese oder eine bessere Ausführung derselben Reiterei. Leider zählen heutzutage nur Extreme. Wenn es die nicht gäbe, würden wir uns wahrscheinlich wieder mehr darauf besinnen, dass doch eigentlich viele Wege nach Rom führen. Und diese Wege hätten nur ein Ziel: Die Schönheit und Eleganz, die Ästhetik und das Zartgefühl des Pferdes erstrahlen zu lassen. Wenn die Reiterei nur dazu verkommt, vorzuführen,  was besser oder richtungsweisend sein soll, tut es mir leid. Es kann alles nur so schlecht oder gut sein wie der Reiter fühlt. Ich mache mir wirklich Gedanken darüber, ob überhaupt noch Reiter und Reiterinnen für die Pferde fühlen. Wohlwissend ist es mir klar, dass es manchen Moment, der dem Betrachter bei der Ausbildung nicht schön vorkommen mag, doch gibt. Aber dennoch: Der Zweck heiligt ebennicht die Mittel. Ohnehin ein selten dummer Spruch. Lebenwesen haben das Recht auf Achtung und Würde. ALLE Lebewesen! Mein 2012 möchte ich dem Gedanken widmen, jenes GUT  sein zu lassen was wirklich gut ist und von den Pferden zu lernen. Sie haben unseren Respekt verdient. U.a. verdient ihn auch unser nicht so bekannter Pionier aus Frankreich Sadgo G. Solinski. Schriftsteller und Verfechter für die Pferde. Meine Hochachtung an alle echten Pferdemenschen!

Ich wünsche Euch allen ein tolles Pferdejahr.

Gehen wir es an.

 

 

Hartmut & Kathrin